Planungen der Stadt in Bezug auf Radwege an der Königsallee im Bochumer Ehrenfeld

Verkehr

Planung Königsallee 1. Bauabschnitt (zwischen Arnikastraße und Wasserstraße).JPGMusterquerschnitt Königsallee 1. Bauabschnitt (zwischen Wasserstraße und Arnikastraße)

Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) präsentierte am Wochenende anlässlich des 30. Geburtstages des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Bochum überarbeitete Pläne zur Königsallee: Trennung Rad- und Fußweg bei Beibehaltung der zwei Spuren je Richtung.

„Die Teilpläne die dort präsentiert wurden sehen auf den ersten Blick gut aus: Den berechtigten Interessen sowohl der Fußgänger als auch der Radfahrer wird durch getrennten Wegen entsprochen. Der Busverkehr - insbesondere die vielen Schulbusse hier - wird nicht durch eine separate Umweltspur ausgebremst, da es weiterhin zwei Fahrspuren geben soll“, resümiert Jens Matheuszik, der Vorsitzende der SPD Bochum-Ehrenfeld die neuen Planungen.

Diese sehen unterschiedliche Spurbreiten zur Realisierung der Pläne vor.

Die SPD Bochum-Ehrenfeld hatte in der Vergangenheit über eine mögliche Umgestaltung der Königsallee schon einige Male diskutiert.

In der Mitgliederversammlung im letzten Monat waren die Planungen der Bürgerkonferenz zum Thema Mobilität im Mai die Grundlage der Diskussion.

Wichtig war es, dass die berechtigten Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden müssen:

„Da wurden im Vorfeld von Einzelnen Umweltspuren ins Gespräch gebracht, und das obwohl noch ein Prüfauftrag dazu aussteht. Da wird man sicherlich feststellen, dass auf einer Strecke mit mehreren Buslinien es nicht sinnvoll wäre, wenn durch langsam fahrende Räder die Busse ausgebremst werden“, so Jens Matheuszik. Doch auch die Aspekte des Autoverkehrs wurden angesprochen, da festgehalten wurde, dass die Königsallee eine der wenigen City-Radialen sei, wo es kaum Stauungen gibt. Dies sei auch aus umweltpolitischen Gründen ein Aspekt, der zu berücksichtigen sei.

Als mögliche Alternative zu einem Radweg auf der Königsallee wurde die Schaffung einer Fahrradstraße parallel zur Königsallee erwogen. Damit würde man einerseits klar machen, dass man für eine Verkehrs- und Klimawende sichere Fahrradwege benötige. Dennoch würde man die berechtigten Interessen des motorisierten Verkehrs und dort insbesondere auch des ÖPNV nicht vergessen. Schlussendlich könnten dadurch etwaige ökologisch fragwürdige und unpopuläre Baumfällarbeiten im großen Stil ausfallen.

Die neuen Planungen müssen politisch noch bewertet werden. Daher geht Jens Matheuszik davon aus, dass in der Mitgliederversammlung der SPD Bochum-Ehrenfeld am 1. Oktober 2019 (um 19:00 Uhr, Gemeindesaal der Melanchthon-Gemeinde, Königsallee 48, 44789 Bochum) dieses Thema diskutiert wird.

„Wir sind auf die Detailplanungen gespannt. Das der Oberbürgermeister beispielsweise auch generell die Schaffung von geschützten Radstreifen (protected bike lanes) prüfen lassen will entspricht auch unserer Beschlusslage“, so Matheuszik, der damit auf einen einstimmig angenommenen Antrag auf dem Parteitag der SPD Bochum Anfang September verweist.

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